FormatManager

Die „stand alone“ Druckerlösung von Labels Platform 3

Der FormatManager macht Etikettendrucker „stand alone“ fähig, so dass diese ohne Anbindung an den Etiketten-PC voll nutzbar sind. Hierzu werden je nach Anwendung Etiketten, Datenbank, Textdateien oder sonstige Informationen in den Drucker oder die Speicherkarte geladen und dort speicherresistent abgelegt.
Der Aufruf kann auf vielfältige Weise per Hand, Scanner oder durch eine direkte Ansteuerung mittels SPS, Mikroprozessor, Prüfrechner, ERP oder Logistiksteuerung realisiert werden. „Die Intelligenz liegt im Drucker“

 

 

Funktionsbeschreibung

 

Der FormatManager ist eine zusätzliche Windows Applikation, welche in Verbindung mit Labels Platform 3 PREMIUM lauffähig ist. Im FormatManager können die Etiketten -layouts sowie 8 individuelle Zusatzparameter ausgewählt werden. Das Ziel, an das alle Daten übertragen werden sollen, ist abhängig vom Druckertyp wählbar. Die komplette Zusammenstellung kann unter einem freien Namen gespeichert werden (z.B. Daten Abfüllung 1). Mit dem Knopf „Zusatzdateien hinzu“ können auf dem Rechner befindlichen Dateien ausgewählt werden. Diese werden beim Download mit berücksichtigt.

 

lp3 Formatmanager

Hinter dem Knopf „Globale Einstellungen“ findet man die grundsätzliche Funktionsweise des Programms. Im „Modus“ kann gewählt werden, ob das gewählte Etikett sofort oder nach Druckpuls gedruckt werden soll. Zudem kann eine „FiFo-Speicher“ Pufferung gewählt werden. Die Anzahl zu druckender Etiketten pro Auftrag ist sehr flexibel konfigurierbar. Soll das zu druckende Layout beispielsweise über eine serielle oder Ethernet Schnittstelle aktiviert werden, so können die entsprechend notwendigen Start-/Stopp- und Trennzeichen frei gewählt werden. Auch die Rückmeldung ist individuell einstellbar. Variable Felder werden mit gleichem Protokoll übertragen. Wird eine Textdatenbank in Verbindung mit den Etikettenmasken genutzt, so kann der Name sowie das Trennzeichen eingetragen werden. Durch den Einbau einer Industrie I/O-Karte (10-40 Volt DC) ist es auch möglich, das Layout oder einen Datensatz „elektrisch“ zu wählen. Mit dem „Starte Transfer“ Knopf wird dann ein Druckerprogramm mitsamt allen gewählten Layouts, Zusatzdaten und eingestellten Parametern erzeugt und übertragen. Durch die Kombination der Einstellmöglichkeiten sind in der Regel alle denkbaren Anbindungen und Abläufe machbar.

Der FormatManager wird für Intermec Drucker mit der Programmiersprache „Fingerprint“ sowie für Zebra Etiketten-drucker angeboten. Bei Verwendung von Zebra Etikettendruckern stehen nicht alle Funktionen zur Verfügung.

Der FormatManager ist eine Zusatzsoftware, welche im Liefer- und Funktions-umfang von Labels Platform PREMIUM enthalten ist.

 

lp3 Formatmanager Globale Einstellungen

Remote

Die Fernsteuerung von Labels Platform 3

Die Produktionslösung mit Fernsteuerung der Etikettensoftware. Angeschlossene Etikettendrucker kommunizieren mit dem Etiketten-PC und dienen als Eingabeterminal. Die aufwändige und kostenintensive Integration von PCs in der Produktion wird somit unnötig. Alle angebundenen Drucker arbeiten dennoch mit einer Echtzeitverbindung und haben somit immer Zugriff auf die neuesten Daten „Just in Time“.

 

lp3 Remote

Funktionsbeschreibung

Durch den Einsatz von Labels Platform Remote werden angeschlossene Drucker der Intermec Serie* zu einem Eingabeterminal. Die druckerinterne bzw. -externe Tastatur oder auch ein angeschlossener Scanner werden hierbei als Eingabe-medium genutzt. Die Drucker werden seriell oder per Ethernet mit dem Remote PC verbunden. Der Remote PC dient als Etiketten- und Datenbankserver und reagiert auf Anfragen der einzelnen Drucksysteme. Dieser Remote PC muss nicht zwingend in der Produktion stehen, sondern kann auch weiter entfernt im Meisterbüro, Schaltwarte, Serverraum etc. stehen.

Der Druckerstatus aller angeschlossenen Drucksysteme wird am Remote PC dargestellt und kann somit zentral überwacht werden. Beim Einsatz von Labels Platform Remote kann zwischen zwei Modi gewählt werden. Hier wird entschieden, ob die am Drucker aktivierte oder gescannte Nummer (numerisch/alpha-numerisch) einem hinterlegten Etikett oder einem Eintrag in einer Datenbankquelle entspricht. Im zweiten Fall können in dieser Datenquelle weitere für das Etikett relevante Informationen stehen. Optional kann eine zusätzliche variable Abfrage aktiviert werden. Diese gefüllte Variable steht danach im PC für weitere Funktionen, z.B. zum Setzen von Druckbedingungen oder im flexiblen Formeleditor, zur Verfügung. Sollten pro Datensatz mehrere Etikettenlayouts möglich sein, so kann auch dies noch vor Druckbeginn gewählt werden. In einigen Applikationen ist die zu druckende Etikettenstückzahl bei Auftragsstart noch nicht bekannt und somit kann hier auch die Abfrage deaktiviert werden.

* alle Drucker mit Fingerprint Programmiersprache ab 6.0 und numerischer bzw. alphanumerischer Tastatur

 

lp3 Remote Druckerstatus

Labels Platform Remote ist eine Zusatzsoftware, welche im Liefer- und Funktionsumfang von Labels Platform PREMIUM enthalten ist.

 

lp3 Remote settings

Produkt Manager

 

Die „individuellen“ Produktionslösungen von Labels Platform 3

ProduktManager sind individuelle, zum Teil kundenspezifische Windowsappli-kationen in Verbindung mit Labels Platform 3. Hierbei stehen der Bediener und die Produktionsabläufe im Vordergrund. Eine einfache, übersichtliche sowie informative Oberfläche steht komplexen Anbindungen von z.B. Etikettiermaschine, Barcode-scanner, ERP/SAP/AS400-System, Wägetechnik, Logistiksteuerung und weiteren Plattformen gegenüber.

 

lp3 Produktmanager

Funktionsbeschreibung

ProduktManager sind Windows Programme, welche in der Regel in Produktions-umgebungen eingesetzt werden und nicht selten komplexe Produktionsabläufe unter einer gemeinsamen Oberfläche verbinden. Hierbei stehen die Produktion und der Ablauf im Vordergrund.

Der Vorteil dieser Programme wird schnell an einem einfachen Beispiel aus einer pharmazeutischen Produktion ersichtlich:

Die Produktion läuft auftragsbezogen und es werden Flaschen sowohl mit einem Deckel- als auch mit einem Seitenetikett gedruckt und gespendet. Auf dem Deckeletikett befindet sich ein Barcode, welcher 1:1 zu überprüfen ist. Eine Protokollierung der tatsächlich etikettierten Flaschen muss erfolgen.

 

Lösung:

Ein ProduktManager zeigt für diese Produktion die aktuellen Auftragsdaten in einem Fenster an. Bei Aktivierung des Auftrags werden die Auftragsdaten in die Etikettenlayouts für den Deckel- sowie für den Seitendrucker geladen. Der Barcodescanner wird mit einem für diesen Auftrag gültigen Sollbarcode parametriert und die Etikettiermaschine auf Automatik gesetzt. Die Produktion läuft an. Die Drucker drucken das erste Etikett, der Barcode-scanner überprüft den Inhalt. Da der ProduktManager in Echtzeit mit den Druckern sowie dem Barcode-scanner kommuniziert, ist eine 1:1 Protokollierung gegeben und dem Bedienpersonal stehen alle relevanten Daten auf einem Bildschirm zur Verfügung. Es gibt hier noch viele weitere individuelle Ablaufmöglichkeiten, welche mit Absprachen und durch die Gegebenheiten in der Produktion umgesetzt werden.

 

Folgende Funktionen sind bereits im Standard enthalten:

•   Anbindung mehrerer Drucker inkl. Statusrückmeldung
•   Datenbankanbindung per ODBC
•   Manuelle oder automatisch, zeitgesteuerte Übernahme von ASCII-
     Textdateienmit frei wählbaren Trennzeichen bzw. festem Aufbau
•   Ersetzen von bis zu 9 unerwünschten Zeichenwerten während des Imports
•   Austauschen von bis zu 9 unerwünschten Zeichenwerten während des Imports
•   Ein- und Ausblenden von Schaltflächen und Einträgen
•   Setzen von Steuervariablen für Etikettenlayout, Etikettendrucker und
     Etikettenmenge
•   Speichern von Zählerständen
•   Aktivieren von bis zu 10 zusätzlichen Eingabefeldern inkl. flexibler
     Vorgabewerten
•   Verschieben von abgearbeiteten Datensätzen
•   Automatikbetrieb – Drucken von Aufträgen ohne Benutzereingriffe

Beispiele:

 

Vollautomatische Palettenetikettierung mit Rückmeldungen an ERP System

 

 

Komplexe RS-Etiketten mit wechselnden Chargennummer
im Sekundentakt drucken

 

 

Etikettierung NVE-Etikett mittels Roboterarm

 

 

Anbindung von 64 Drucker-Linien mit definierbaren Schichtkalendern
und Marketcodes

 

Commander

Spezielle Kundenanforderungen bedürfen oftmals individueller Lösungen, mit auf die Bediener angepassten Oberflächen und Abläufen.

Mit dem LP3 Commander gestalten Sie Ihre eigene Anwendung. Alle Bedienelemente sind frei positionierbar und in Optik (Farben, Schriften, Rahmen) und Funktion konfigurierbar.

Durch flexibel parametrierbare Aktionen sind vielseitige Daten- und Prozessanbindungen möglich. Sei es ein automatischer Druckstart bei Erhalt von neuen ERP-Auftragsdaten, die Einbin-dung von Scanner- und Waagendaten oder Kommunika-tion mit Fremdsystemen per OPC-Interface: dies alles ist im Commander Editor per Mausklick verfügbar ohne Kenntnisse einer Programmiersprache.

 

lp3 Commander Editor

Grundelemente

Ein Commander Projekt basiert auf drei Grundelementen: den Bedienelementen, den Variablen und den Aktionen.

Bedienelemente sind unter anderem:

lp3 Commander Felder

• Schalter

• Auswahllisten

• Textanzeigen

• Grafische Anzeigen

• Tabellen

• Taster

• Tastatureingaben

Viele Funktionen können mit diesen Elementen direkt realisiert werden:
Drucker- und Etikettenauswahl, Druckvorschau, Statusanzeigen, Benutzerlogin, Datensatz-Wahl einer Datenbank-Tabelle.

 

In Verbindung mit Variablen werden die Bedienelemente zu vielseitigen Datenquellen und Datenempfängern.
So kann man ein Eingabefeld in der Oberfläche platzieren, welches mit den Daten eines gewählten Datensatzes vorbesetzt wird: das Feld erhält die Daten aus einer Datenbank- Variablen. Der Bediener kann diese Daten innerhalb des Feldes vor dem Druck editieren, das Endresultat schreibt das Feld in eine Layout Variable, welche im Etikettenlayout genutzt wird.

 

lp3 Commander Variablen Manager

Variablen liefern/empfangen beispielsweise:

•    Zeit / Datum / MHD

•    Daten aus Textdateien

•    Daten aus XML Dateien

•    Datenbank Daten

•    Etiketten-Layout Daten

•    Formeln / eigene Berechnungen

•    Daten aus Bedienelementen

Der interne Programmablauf wird durch die definierbaren Aktionen bestimmt, welche zudem mit den Variablen und Bedienelementen interagieren können.

 

lp3 Commander Aktionen Manager

Aktionen sind:

•    Druckstart

•    Druckstop

•    Import von Daten aus Text/XML-
      Dateien in Datenbank-Tabellen

•    Überwachung von Druckern

•    Überwachung von externen Dateien

•    Empfang / Versand von Daten
      per RS232 / Netzwerk / USB

•    Schreiben von Rückmelde-Dateien

•    VB-Skript Aufrufe

•    Kommunikation mit Fremdsystemen
      per OPC (der Commander ist ein
      vollwertiger OPCClient)

•    Abarbeitung von Aktions-
      Sequenzen

Eine Commander-Anwendung kann so zum Beispiel automatisch die XML Daten eines ERP-Systems in eine Auftragstabelle importieren, der Benutzer bekommt die
aktuellen Aufträge in einem Tabellenfeld angezeigt. Er wählt den aktuellen Auftrag aus, ergänzt per Eingabefeld die Daten um eine Chargennummer und betätigt den Druckstart-Knopf. Dieser Taster aktiviert eine Aktionssequenz, welche den Druckstart durchführt, ein Layout mit den Daten füllt und zum Drucker sendet. Per OPC wird einer Steuerung ein Freigabesignal erteilt und der Auftragsstart per Statusdatei an das ERP-System rückgemeldet.

 

IPZ Manager

Der IPZ Manager ist eine Windowsapplikation zur Visualisierung und Parametrierung der BBK Etikettiermaschinensteuerung.

Diese kann zudem aus Labels Platform heraus angesteuert werden.

Der IPZ Manager bietet alle Funktionen, die auch direkt an der Bedienkonsole möglich sind. Die Anbindung kann sowohl seriell als auch per Netzwerk realisiert werden.

 

Alle Ein- und Ausgänge können mit dem I/O Test geprüft und gesetzt werden.

 

Labels Platform 3 – ECO

ist die Einsteigerversion der Labels Platform 3 Serie und bietet eine Basis an Funktionen, die bei der Etikettenerstellung notwendig sind.

 

Ein Update auf die Standardversion Labels Platform 3 – STAR ist jederzeit möglich.

Labels Platform 3 – STAR

ist die Standardversion der Labels Platform 3 Serie und bietet einen umfangreichen Funktionsumfang.

 

Ein Update auf die Standardversion Labels Platform 3 – PREMIUM ist jederzeit möglich.

Labels Platform 3 – PREMIUM

ist die Profiversion der Labels Platform 3 Serie und bietet neben allen genannten Features auch die Möglichkeit folgende Zusatzmodule zu nutzen.

 

Formatmanager Intermec - Drucker Stand alone nutzen

Formatmanager Zebra - Drucker Stand alone nutzen

RS Manager - er kennt die R+S Sätze in 21 Sprachen

Remote - Die Fernsteuerung von Druckern

Produktmanager - Die Produktionslösung

Commander - Individuelle Produktions- und Steuerungsprogramme

Labels Platform 3 – Druckversion

ist ein reines Druckprogramm für Etiketten die mit den Versionen ECO / STAR
oder PREMIUM erstellt wurden.